Nachteilige Aktion

Was ist eine unerwünschte Handlung?

Im Finanzbereich bezieht sich der Begriff „nachteilige Maßnahme“ auf eine Art von Mitteilung eines Kreditgebers, wenn der Kreditantrag eines Kreditnehmers abgelehnt wurde. Sie werden in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Werktagen nach der Entscheidung, den Kreditantrag abzulehnen, in der Regel schriftlich zugestellt, obwohl sie auch mündlich mitgeteilt werden können. Banken und andere Kreditgeber sind verpflichtet, Hinweise zu nachteiligen Maßnahmen zu geben, um die Verbraucherschutzgesetze einzuhalten.

Die zentralen Thesen

  • Ein Hinweis auf unerwünschte Handlungen soll die Kreditnehmer über die Gründe informieren, warum ihr Kreditantrag abgelehnt wurde.
  • Es enthält Informationen zu den Ablehnungsursachen sowie zu den Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten.
  • Kreditnehmer, die Mitteilungen über unerwünschte Handlungen erhalten, haben Anspruch auf eine kostenlose Kreditauskunft, wenn sie innerhalb von 60 Tagen nach Erhalt der Mitteilung dazu aufgefordert werden. Kreditgebern ist es untersagt, demografische oder persönliche Faktoren wie Rasse, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht oder sexuelle Orientierung des Kreditnehmers zu berücksichtigen, wenn sie entscheiden, ob sie ihren Kreditantrag annehmen oder ablehnen.

Unerwünschte Handlungen verstehen

Der Zweck einer Mitteilung über nachteilige Maßnahmen besteht darin, potenzielle Kreditnehmer darüber zu informieren, dass ihr Kreditantrag abgelehnt wurde, und Informationen darüber bereitzustellen, welche Faktoren diese Entscheidung beeinflusst haben. Gleichzeitig werden nachteilige Maßnahmen in die Kreditauskunft eines Kreditnehmers aufgenommen und können sich daher bei nachfolgenden Kreditanträgen negativ auf den Kreditnehmer auswirken.

In der Regel beziehen sich die in einem Hinweis auf nachteilige Maßnahmen genannten Faktoren auf eine schlechte Bonität, die in der Kreditauskunft des Kreditnehmers angegeben ist, z. B. das Versäumnis, die Schulden vollständig oder rechtzeitig zu begleichen. In seltenen Fällen kann ein Antrag jedoch aufgrund eines Identitätsdiebstahls abgelehnt werden.

Unabhängig vom Grund für die Ablehnung können Mitteilungen über nachteilige Maßnahmen den Kreditantragstellern helfen, besser zu verstehen, was sie tun müssen, um ihre Kreditwürdigkeit zu verbessern oder zu reparieren. Wenn der Kreditnehmer der Ansicht ist, dass die Ablehnung auf ungenaue Informationen aus seiner Kreditauskunft zurückzuführen ist, hat er die Möglichkeit, ein Streitbeilegungsverfahren einzuleiten. Dieser Prozess kann besonders in Fällen von Betrug nützlich sein, in denen der Kreditnehmer möglicherweise nicht über die betrügerischen Transaktionen informiert war, die sich auf seine Kreditwürdigkeit auswirken.

Diejenigen, die eine Mitteilung über unerwünschte Handlungen erhalten, haben eine Frist von 60 Tagen, um eine Kopie ihrer Kreditauskunft anzufordern. Dieser Bericht wird kostenlos zur Verfügung gestellt, damit der Kreditnehmer die in der Mitteilung genannten Probleme besser verstehen und beheben kann. Zum Schutz vor Diskriminierung wird der Bericht auch eine Sprache aus dem Equal Credit Opportunity Act (ECOA) enthalten, aus der hervorgeht, dass Faktoren wie Rasse, Religion, Nationalität oder sexuelle Orientierung des Kreditnehmers bei der Bewertung des Kredits nicht berücksichtigt wurden Anwendung.

Kurzübersicht

Die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers kann als einer der Gründe angeführt werden, warum sein Kreditantrag abgelehnt wurde. Unter diesen Umständen ist der Kreditgeber verpflichtet, bis zu zwei Beispiele für bestimmte Probleme in der Kreditauskunft des Kreditnehmers anzugeben, die zur Entscheidung beigetragen haben, seinen Antrag abzulehnen.

Beispiel einer unerwünschten Handlung

Peter hat kürzlich einen Kredit bei XYZ Financial beantragt. Innerhalb der nächsten Wochen erhielt er per Post eine Mitteilung über negative Maßnahmen, in der er darauf hinwies, dass sein Kreditantrag abgelehnt wurde.

In der Mitteilung über unerwünschte Handlungen gab XYZ an, dass die Ablehnung auf einer Reihe negativer Ereignisse beruhte, die aus seiner Kreditauskunft hervorgingen. Im Einzelnen wurden in dem Bericht zwei Beispiele für aktuelle Probleme aufgeführt, die sich auf die Kreditwürdigkeit von Peter auswirken.

Das erste dieser Probleme bestand in einer vor einigen Wochen erfolgten fehlenden Kreditkartenzahlung. Das zweite Problem schien jedoch viel ernster zu sein. Anscheinend hat jemand Peters persönliche Daten verwendet, um ein teures Fahrzeug in einem Staat zu leasen, in dem Peter nicht einmal wohnt.

Besorgt, kontaktierte Peter XYZ den Schlichtungsprozess einzuleiten und sie zu informieren, dass er aufgrund des nicht – autorisierten Fahrzeugs ein Opfer von Identitätsdiebstahl zu sein scheint Mietvertrag. Er wandte sich auch an die Kreditauskunftei, um eine kostenlose Kopie seiner Kreditauskunft anzufordern und zu prüfen, ob möglicherweise weitere verdächtige Transaktionen stattgefunden haben.