9 Juni 2021 17:41

Wie viel Geld benötigen Sie, um mit dem Handel zu beginnen?

Beim Aktienhandel handelt es sich um den Kauf und Verkauf von Wertpapieren, wobei kurzfristige Strategien zur Gewinnmaximierung eingesetzt werden. Aktive Trader nutzen kurzfristige Kurs- und Volatilitätsschwankungen. Bei Gelegenheitsinvestitionen werden Wertpapiere gekauft und gehalten, wobei sich der Anleger auf langfristige Strategien zur Maximierung des Vermögens konzentriert. Der Wechsel von Casual Investing zu aktivem Trading ist ein großer Schritt.

Daher ist es wichtig, die Auswirkungen einer Umstellung zu verstehen, z. B. die Zahlung größerer Provisionen, die Ihre Gewinne zunichte machen könnten, bevor Sie beginnen.

Die zentralen Thesen

  • Der Handel konzentriert sich auf kurzfristige Investitionen, um maximale Gewinne zu erzielen, während sich Investitionen auf langfristige Investitionen zum Vermögensaufbau konzentrieren.
  • Der Wechsel von Casual Investing zu aktivem Trading kann kompliziert sein und zusätzliche Kosten verursachen, wie zum Beispiel höhere Provisionen.
  • Es ist kein festgelegter Betrag erforderlich, um mit dem Handel zu beginnen, da die Kosten je nach gewünschter Wertpapierart variieren.
  • Einige Broker legen einen Mindestbetrag fest, um mit dem Handel zu beginnen oder den Margin- oder Optionshandel freizuschalten.

Handelskosten

Provisionen sind wahrscheinlich die größten Kosten, die Sie als aktiver Trader tragen werden. Andere Ausgaben wie Software, Internet und Schulungskosten können ebenfalls hoch sein, werden aber durch die Provisionen in den Schatten gestellt. Ein Händler kann über 100 Transaktionen pro Monat tätigen, und die Provisionen variieren je nach Broker stark. Versierte Anleger suchen nach der besten Software, Ausführungsgeschwindigkeit und Kundenservice sowie günstigen Provisionskosten.

Makleranforderungen

Obwohl es keine feste Regel dafür gibt, wie viel Sie auf Ihrem Konto haben sollten, um mit dem Handel zu beginnen, werden viele Broker diesen Betrag für Sie festlegen. Zum Beispiel kann ein Makler sagen, dass Sie mindestens 3.000 USD benötigen, um ein Margin Konto zu eröffnen, die Art von Konto, die Sie benötigen, um Leerverkäufe zu tätigen oder Optionen zu kaufen oder zu verkaufen.

Achten Sie für einen guten Start auf die Mindestkonten bei den von Ihnen untersuchten Brokern. Diese Zahl wird normalerweise aus einem bestimmten Grund festgelegt, da es im besten Interesse des Brokers ist, Sie so lange wie möglich zu handeln, um sicherzustellen, dass er weiterhin Provisionen einzieht.

Diese Mindestbeträge werden oft eingeführt, um das Risiko zu verringern, dass Sie Ihr gesamtes Konto in nur wenigen Trades verbrennen oder, noch schlimmer, einen Margin Call erhalten. Im letzteren Fall müssten Sie mehr Geld auf Ihr Konto einzahlen, um Ihre aktuelle Position offen zu halten.

Besondere Überlegungen

Der Geldbetrag, den Sie für den Einstieg in das Daytrading benötigen, hängt von der Art der Wertpapiere ab, die Sie kaufen möchten.

Aktien handeln typischerweise in Runde viel,  oder Bestellungen imWert von mindestens 100 Aktien. Um eine Aktie zu einem Preis von 60 USD pro Aktie zu kaufen, benötigen Sie 6.000 USD auf Ihrem Konto. Ein Broker kann Ihnen die Hälfte dieses Geldes leihen, aber Sie müssen immer noch die anderen 3.000 $ produzieren.

Optionen und Futures handeln per Kontrakt. Ein Kontrakt repräsentiert eine Einheit des zugrunde liegenden Wertpapiers. Auf dem Optionsmarkt gilt ein Kontrakt für 100 Aktien der Aktie. Diese Kontrakte werden auch in Runden von 100 Kontrakten pro Auftrag gehandelt.

Sie können weniger als das übliche runde Los für ein Wertpapier kaufen, müssen jedoch wahrscheinlich eine hohe Provision zahlen und erhalten eine schlechte Ausführung Ihrer Order. Daher sind die Renditen bei jedem Trade in der Regel gering. Stellen Sie also sicher, dass Sie über genügend Mittel verfügen, um Ihr Zielvermögen optimal zu handeln.

Anleihen werden pro Anleihe gehandelt, nicht in Bruchteilen, und jede Anleihe hat einen Nennwert von 1.000 USD. Einige handeln für mehr oder weniger als 1.000 US-Dollar, je nachdem, wie sich der Zinssatz der Anleihe vom Marktzins unterscheidet. Viele Händler haben eine Mindestbestellmenge von 10 Anleihen, was einer Mindestbestellmenge von 10.000 US-Dollar entspricht.



Provisionen waren traditionell die größten Kosten, mit denen ein Trader zu tun hatte. Wenn ein Broker also vermeintlich kostenlose Trades anbietet, prüfen Sie sorgfältig, was der Kompromiss zwischen Provisionen ist.

Andere Dinge zu suchen

Viele Online-Broker stellen jetzt auf den provisionsfreien Handel um. Das bedeutet, dass der Handel mit den meisten Aktien und ETFs 0 USD kostet. Dieser Trend begann mit dem App-basierten Robinhood und hat sich nun auf große Player wie E*Trade, TD Ameritrade, und Schwabausgeweitet.

Freier Handel bedeutet, dass diese Unternehmen ihr Geld aus anderen Quellen verdienen müssen, daher sollten Sie darauf achten, wie sich dies auf Sie auswirken kann. Verkaufen diese Unternehmen beispielsweise Ihren Orderflow, und in diesem Fall erzielen Sie möglicherweise nicht den bestmöglichen Preis für Ihre Trades. Oder verkaufen sie Ihre persönlichen Informationen und Daten zu Marketingzwecken? Werden Ihnen keine Zinsen mehr auf Ihre Barguthaben gutgeschrieben?