26 Dezember 2021 15:14
Märkte warten auf Veröffentlichung des EZB-Wirtschaftsberichts

Märkte warten auf Veröffentlichung des EZB-Wirtschaftsberichts

Madrid, 26. Dezember – Die Märkte werden in der kommenden Woche auf die Veröffentlichung des Wirtschaftsberichts der EZB und die Entwicklung der umlaufenden Geldmenge im Euroraum, gemessen am M3-Aggregat, gespannt sein.

Am kommenden Mittwoch wird die Geldmenge M3 in der Eurozone im November veröffentlicht, in einer Situation, die durch die allmähliche Rücknahme der geldpolitischen Stimuli der EZB als Reaktion auf die Pandemie gekennzeichnet ist. Die Singular Bank geht davon aus, dass die Geldmenge um 7,6% steigen wird.

In den USA werden am Dienstag der Standard & Poor’s Case-Shiller-Hauspreisindex für Oktober sowie die Entwicklung der Großhandelsbestände für November veröffentlicht, in einem Umfeld, das durch den Abbau der „Lagerbestände“ aufgrund der Unterbrechungen in der Lieferkette gekennzeichnet ist.

In diesem Sinne geht der Analystenkonsens von einem Anstieg der Wohnungspreise um 0,95 % monatlich und 18,55 % im Jahresvergleich aus.

Laut José María Luna, Investmentdirektor und Gründungspartner von Luna Sevilla Asesores, werden in dieser Woche die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen im Mittelpunkt stehen, und er betonte, dass wir „den US-Immobilienmarkt genau im Auge behalten müssen“, der „enorme Stärke zeigt und auch ein klares Zeichen für die Gesundheit der US-Wirtschaft ist“.

Neben den makroökonomischen Daten und den in letzter Minute vorgenommenen Portfolioanpassungen werden in den kommenden Tagen vor allem die möglichen restriktiven Maßnahmen aufgrund des Anstiegs der durch die Omicron-Variante von Covid verursachten Infektionen von Bedeutung sein.

In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass die in Europa und den USA beschlossenen Maßnahmen „das Wirtschaftswachstum und die Inflationsdaten, die für das kommende Jahr verwaltet werden, beeinträchtigen und die Märkte nervös machen könnten“.

Im asiatisch-pazifischen Raum wird sich die Aufmerksamkeit der Anleger nach der Nachricht, dass die chinesische Zentralbank beschlossen hat, den einjährigen Leitzins leicht auf 3,8 % zu senken, auf die japanischen Einzelhandelsumsätze für November und den chinesischen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende und nicht-verarbeitende Gewerbe für Dezember richten.

Am Montag werden in Japan die Einzelhandelsumsätze für November veröffentlicht.

Am Freitag wird der chinesische Statistikdienst die PMIs für das verarbeitende und das nicht-verarbeitende Gewerbe für Dezember veröffentlichen.

bol-

(Video)