GRÜN, GRÜN WITTEL MIT AUSTAUSCHGEHALTENEN FUNDEN (ETFS)

Die Anleger von heute haben Zugang zu einer wachsenden Anzahl von Green Exchange Traded Funds (ETFs), mit denen sie umweltfreundliche Strategien in ihre Anlageentscheidungen einbeziehen können. ETFs sind Investmentfonds, die an einer Börse gehandelt werden. Anleger können aus einer Vielzahl von ETFs auswählen, von solchen, die einen wichtigen Marktindex abbilden, bis zu ETFs, die einen Korb mit Fremdwährungen abbilden.

Eine andere Art von ETF ist der grüne ETF, der sich auf Unternehmen konzentriert, die umweltbewusste Technologien wie die Entwicklung alternativer Energien oder die Herstellung umweltfreundlicher Technologiegeräte und -geräte unterstützen oder direkt daran beteiligt sind.

Die zentralen Thesen

  • Grüne ETFs investieren nur in Unternehmen, die sozial- und umweltbewusste Richtlinien und Geschäftspraktiken fördern.
  • Diese ETFs ermöglichen Anlegern den Zugang zu einem diversifizierten Portfolio von Unternehmen, was umweltfreundliches Investieren erleichtert.
  • Beispiele für umweltfördernde Unternehmen in grünen ETFs sind Unternehmen, die sich für umweltfreundliche Transportmittel, alternative Energien und nachhaltiges Leben einsetzen.

Was ist eine umweltfreundliche Investition?

Grünes Investieren, egal ob es sich um ETFs, Investmentfonds oder einzelne Aktien handelt, bezieht sich auf Investitionstätigkeiten, die sich auf Unternehmen konzentrieren, deren Geschäft Umweltschutzbemühungen, alternative Energie, Luft- und Wasserprojekte sowie andere umweltbewusste Geschäftsentscheidungen unterstützt oder fördert.

Die Mehrheit der grünen ETFs konzentriert sich auf Unternehmen, die direkt oder indirekt an der Forschung, Entwicklung, Produktion und Bereitstellung alternativer Energie beteiligt sind. Unternehmen können Vertreiber alternativer Energien oder Hersteller von Teilen und Geräten sein, die zur Erzeugung der Energie benötigt werden, beispielsweise Photovoltaikzellen, die für die Herstellung von Solarmodulen erforderlich sind. Jeder ETF hat seine eigenen Kriterien zur Bestimmung der Zulassungsvoraussetzungen für Vermögenswerte.

Überlegungen zur Definition von Grün

Viele neue Unternehmen können – mit sorgfältiger Planung – von Anfang an grün werden. Etablierte Unternehmen mit jahrelangen oder jahrzehntelangen etablierten Prozessen müssen jedoch extrem hart arbeiten, um ihre Routinen in umweltfreundliche Praktiken umzusetzen. Dies kann dazu führen, dass Unternehmen einen Fuß in der altmodischen, umweltverantwortlichen Gruppe und den anderen Fuß in der modernen, grünen Bewegung haben. Automobilhersteller sind gute Beispiele: Dasselbe Unternehmen, das gasfressende SUVs herstellt, könnte auch bei der Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos eine Vorreiterrolle spielen.

Was macht ein Unternehmen oder einen ETF grün? Derzeit gibt es keine strengen Regeln, welche Unternehmen oder Anlageinstrumente offiziell umweltfreundlich sind. Viele der Überlegungen sind Ansichtssache. Zum Beispiel betrachten einige Menschen die Kernenergie als eine saubere und umweltfreundliche Energiequelle, während andere argumentieren, dass Giftmüll eine Umweltverantwortung ausschließt. Im Allgemeinen ist es Sache jedes Anlegers, zu entscheiden, ob ein Anlageinstrument nach seinen Maßstäben umweltfreundlich ist.

Grüne ETFs

Obwohl jeder Investor entscheiden muss, ob eine Investition umweltfreundlich ist, konzentriert sich eine wachsende Anzahl von ETFs auf Unternehmen, die aktiv an der Erforschung und Entwicklung alternativer Energiequellen beteiligt sind, nämlich breite, saubere Energie, Wind, Sonne und Atomkraft.

Breite ETFs für saubere Energie

In den Sektoren Alternative, Erneuerbare und Saubere Energie sind breite börsengehandelte Fonds für saubere Energie beteiligt. ETFs, die auf breiter sauberer Energie basieren, umfassen:

  • Der Invesco WilderHill Clean Energy ETF (PBW): Dieser Fonds basiert auf dem WilderHill Clean Energy Index. Der Fonds wählt Unternehmen aus, die sich auf umweltfreundlichere und erneuerbare Energiequellen und Technologien konzentrieren, die sauberere Energie ermöglichen. Der Fonds konzentriert sich stark auf das Halten von Small-Cap Unternehmen und setzt einen Wachstumsansatz für eine Wachstumsstrategie um.
  • Der iShares Global Clean Energy Fund (ICLN): Dieser Fonds teilt seine Bestände alternativen Energien, einschließlich Sonne und Wind, sowie Unternehmen zu, die an der Erzeugung von Biomasse, Ethanol und geothermischer Elektrizität beteiligt sind. Der Hauptsektor sind Halbleiter und Halbleiterausrüstungen mit zusätzlichem Engagementim Versorgungssektor.

Windkraft-ETFs

Windenergie wandelt Windenergie in andere Formen nützlicher Energie um. Windkraftanlagen werden zur Stromerzeugung eingesetzt, Windmühlen erzeugen mechanische Energie und Riesensegel können zur Schubbeaufschlagung von Schiffen eingesetzt werden. Die Energieerzeugung aus Windenergie hat zugenommen, und ab 2019 verfügen über 100 Länder über eine gewisse kommerzielle Windkraftkapazität. Zu den auf Windkraft basierenden ETFs gehören:

  • Der First Trust Global Wind Energy ETF (FAN): Dieser ETF basiert auf dem ISE Global Wind Energy Index. Eine Sicherheitskomponente muss sich aktiv mit bestimmten Aspekten der Windenergiebranche befassen, beispielsweise mit der Entwicklung eines Windparks oder der Verteilung von Windstrom. Viele der Beteiligungen an diesem ETF sind nicht US-amerikanische Unternehmen, weshalb dieser ETFADRs, DDRs und EDRs enthält.

Solarenergie-ETFs

Solarenergie nutzt die Sonnenenergie und wandelt sie entweder direkt mit Photovoltaikzellen oder indirekt mit konzentrierter Solarenergie (CSP) in Elektrizität um. Deutschland, China und Japan gehören zu den weltweit führenden Anbietern von Solarinnovationen. Zu den Preistreibern für Solar-ETFs zählen Ölpreise (die im Allgemeinen positiv korrelieren), staatliche Subventionen und Anreize sowie technologische Entwicklungen. Zu den auf Solarenergie basierenden ETFs gehören:

  • Der Invesco Solar ETF (TAN): Dieser ETF basiert auf einem Index (dem MAC Global Solar Energy Index), der Unternehmen erfasst, die an der Herstellung von Solarstromanlagen, der Herstellung von Fertigungsprodukten oder -dienstleistungen beteiligt sind, sowie Unternehmen, die die Rohstoffe liefern von den Solarstromanlagenherstellern verwendet.

Kernenergie-ETFs

Die Kernenergie macht einen schnell wachsenden Anteil des weltweiten Stroms aus. Trotz historischer Rückschläge wie der Zwischenfälle mit Tschernobyl und Three Mile Island haben Versorgungsunternehmen und Bergleute begonnen, ihre Ressourcen auf Uran und Kernenergie zu konzentrieren. Zu den auf Kernenergie basierenden ETFs gehören:

  • Der Global X Uranium ETF (URA): Dieser Fonds konzentriert sich darauf, die Wertentwicklung des Solactive Global Uranium & Nuclear Components Total Return Index vor Gebühren und Kosten nachzubilden. Der Schwerpunkt des Fonds liegt auf dem Uranabbau, wobei kanadische Unternehmen einen hohen Stellenwert haben und von der Nachfrage nach Kernmaterial profitieren.

Das Fazit

Dieser Artikel beleuchtet nur einige der vielen grünen ETFs, die heutigen Anlegern zur Verfügung stehen. Andere schließen ein:

  • Das Invesco Global Clean Energy Portfolio (PBD)
  • Der Invesco Cleantech ETF (PZD)
  • Der VanEck Vectors Low Carbon Energy ETF (SMOG)
  • Der VanEck Vectors Environmental Services ETF (EVX)
  • Der VanEck Vectors Uran + Nuclear Energy ETF (NLR)
  • Der erste Trust Nasdaq Clean Edge Green Energy Index-Fonds (QCLN)

Interessierte Anleger können im Gespräch mit einem qualifizierten Finanzberater weiter nach grünen ETFs suchen.

Bei vielen umweltfreundlichen Anlagen handelt es sich um neuere und kleinere Unternehmen, was häufig einer höheren Volatilität und / oder einer schwachen Performance gleichkommt. Wenn diese Unternehmen jedoch an Bedeutung gewinnen und der Bedarf an alternativer Energie weiter erkannt und reguliert wird, wird grünes Investieren wahrscheinlich zu einer zunehmend stabilen Plattform für Investoren.



Die in diesem Artikel enthaltenen börsengehandelten Fonds sind nur Beispiele und stellen keine tatsächlichen Positionen des Autors dar. Dieser Artikel soll den Lesern umweltfreundliche ETFs vorstellen und keine Rückschlüsse oder Empfehlungen in Bezug auf bestimmte Anlagen geben.