ERDOGANS LEGIONÄRE

Teil 1 – Mord in Paris

 

Rue Lafayette 147
Paris, rue La Fayette 147

Paris, Rue La Fayette 147. Mitternacht.  Ein junger Mann wirft Steine gegen die Fenster im ersten Stock. Die Steine fallen auf den Bürgersteig zurück. Sonst ist es ruhig auf der Rue La Fayette. Im Hintergrund hört man weit weg das Rangieren von Mülltonnen.

Es brennt noch Licht im ersten Stock, im Büro des Kurdischen Informationszentrums, in der politischen Szene der Hauptstadt auch bekannt als „Pariser Botschaft der PKK“ – Das Tor zur Legalität der offiziell fast
überall auf der Welt verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK.

So könnte ein Dokumentarfilm über die Aktivitäten der türkischen Geheimdienste im Ausland beginnen. Mit dem Attentat an drei Funktionärinnen der Kurdischen Arbeiterpartei PKK. Am 9. Januar 2013 – in Paris.

Fidan Dogan
Fidan Dogan, „Rojbin“

Rue de La Fayette 147 ist im Januar 2013 das Büro von „Rojbin“. „Rojbin“ ist ihr Nom de Guerre, der Kampfname, der 32-jährigen Kurdin. Sie stammt aus der Türkei und heisst Fidan Dogan. Mit 8 Jahren kommt sie mit ihren Eltern nach Straßburg. Eine hervorragende Schülerin. Sie hat sich schon als Jugendliche, als Schülerin, dem politischen Leben der Kurden in Frankreich angeschlossen. Zunächst im sogenannten Kulturverein in Strassburg. Dann nach dieser Probephase übernahm die Partei die Regieführung über ihre politische und private Zukunft.

 

Im September 1999 reist sie als Minderjährige -trotz des Verbots der Eltern- nach Holland, zu einem PKK „Jugendtrainingslager“. Ihre Mutter fordert von der PKK die unverzügliche „Rückgabe“ ihrer Tochter. Die Familie hat Angst, dass Fidan sich der PKK Guerilla anschliesst und aus ihrem Leben entschwindet. Nichts ungewöhnliches. Hunderte von Jugendlichen aus Europa haben sich der PKK Guerilla in den Bergen Iraks, der Türkei oder Syriens angeschlossen. Und die meisten von ihnen kamen von dieser Reise nie zurück.

Fidan kehrt sehr zur Freude ihrer Eltern von ihrer „Ausbildung“ in Holland zurück. Sie ist jetzt eine Aktivistin der PKK. Später macht sie auch noch eine militärische Ausbildung im Gebirgsmassiv Kandil. An der Grenze zu Irak. Ihr Kampfname Rojbin bedeutet „Wiedergeburt“.

In Frankreich wird sie zur Vertreterin des Nationalkongresses von Kurdistan im Exil, mit Zentrale in Brüssel, und gleichzeitig die Leiterin des Kurdischen Informationszentrums in Rue La Fayette 147, ummittelbar am Gare du Nord. Diese diskrete, kleine Kanzlei ist für die Aussenwerbung, für die legale Lobbyarbeit der PKK. In Brüssel oder in Paris, Rojbin verteidigt die PKK, die von Frankreich,  Deutschland und von der ganzen europäischen Union als „terroristische Organisation“ eingestuft ist. Sie lernt sogar den französischen Präsidenten Hollande kennen. In etwas über 24 Stunden wird der Präsident dann sagen, er kenne einer der Opfer.

In der Nacht des 10.Januar reagiert Rojbin nicht auf die Steine, die ihre Genossen von der Strasse aus an die Scheiben ihres Büros werfen. Davon wacht aber der Mieter im zweiten Stock auf, beschimpft die zwei Kurden auf der Strasse, droht mit der Polizei. Aber dann doch öffnet er die Haustür, damit die Freunde ins Haus kommen. Die Tür zu der Wohnung, zu dem Kurdischen Informationszentrum wird aufgebrochen.

Sie finden zwei Körper auf dem Boden, liegend zwischen dem Schrank mit dem Fernseher und dem großen Sessel. Eine von den leblosen Körpern ist Fidan Dogan, alias Rojbin. Sie trägt eine schwarze Decke, als würde sie gleich gehen.

Sketched Cansız
Sakine Cansiz, „Sara“

Neben Fidan liegt eine rothaarige Frau. Die 55-jährige Sakine Cansiz. Eine Ikone der kurdischen Frauenbewegung. Ihr Kampfname: Sara. Sie ist die Mitbegründerin der PKK, gemeinsam mit dem Vorsitzenden Abdullah Öcalan. Das war 1978. In den letzten Jahren ist es still um sie geworden. Manche sagen wegen ihres Alters, andere sagen, dass sie grundsätzlich skeptisch bis ablehnend gegen jegliche Verhandlungen mit der Türkei war, im Gegensatz zu ihrem Vorsitzenden. Sakine Cansiz hatte Asyl in Deutschland erhalten, und war auch für den Norden Deutschland zuständig.

Leyla Saylemez Ronahi
Leyla Saylemez, „Ronahi“

Wenige Augenblicke später finden die besorgten Kurden die dritte Leiche im Wohnzimmer des Informationszentrums. Sie liegt entlang des Couchtisches und des bordeauxroten  Ledersofas. Es ist Leyla Saylemez, die jüngste unter den drei ermordeten Frauen. Ronahi, so lautet Leylas Kampfname. Sie wuchs in einer der PKK nahe stehenden Familie auf. Sie verbrachte ihre Jugend in der türkischen Küstenstadt Mersin am Mittelmeer, wohin ihre ezidische Familie vor Verfolgungen fliehen musste. In den 90er Jahren flüchtete die Familie weiter nach Halle. Schon mit 25 Leyla verantwortlich für Komalen  Ciwan, die Jugendabteilung der PKK in Europa. Leiterin von einem Reservoir von Aktivisten, die auch bereit sind, nach einer militärischen Ausbildung, in der PKK Guerilla zu kämpfen.

Alle drei Frauen sind alle aus nächster Nähe erschossen worden, geben die Ermittler später bekannt. Jeweils drei gezielte Schüsse in die Köpfe der Frauen. Kaliber 7.65 – mit Schalldämpfer. Fidan Dogan erhielt noch einen Schuss in den Mund.

Keine Unordnung in den Büroräumen, nicht die geringsten Anzeichen eines Kampfes. Die Gerichtsmediziner vor Ort wissen es gleich: Es ist das Werk eines „Vertrauten der Opfer“, und zugleich eines „Profis“.

In den Stunden nach der Nachricht von den Morden versammeln sich in der Nähe des Kurdischen Informationszentrums in der Rue La Fayette 147 und rufen: „Wir sind alle PKK“.

Niemand in diesem Moment ahnt, dass der Attentäter, der Mörder, aus den eigenen Reihen kommt. Niemand ahnt auch in diesem Moment, dass der Mörder schon an den Ort seines Verbrechens zurückkehrt ist. Er steht neben dem Eingang Rue La Fayette 147 in einem dicken, dunklen Wintermantel, darunter schwarzer Anzug. Direkt neben ihm bezeichnet der französische Innenminister Manuel Valls die Morde als „Hinrichtung“.

Wenige Tage später besuchen Polizeibeamte den jungen Mann im schwarzen Mantel in einem Vorort von Paris auf. Er soll als wichtiger Zeuge befragt werden, denn dieser junge Mann ist der letzte, der die drei Frauen noch lebend gesehen hat. Bald wird aus dem Zeugen der Tatverdächtige. Der junge Mann im schwarzen Anzug heißt übrigens Ömer Güney.

Güney 1
Ömer Güney

Die Aufzeichnungen der Sicherheitskamera auf dem Platz des Pariser Nordbahnhofs zeigen Ömer Güney, wie er gegen 11:30 Uhr zusammen mit Sakine Cansiz im Auto vor dem Büro ankommt, und wieder verschwindet, um das Auto zu parken. Um 12:11 Uhr geht er ins Büro. Um 12:56 verläßt Ömer Güney das Büro, in der Hand eine Tasche, an der später Pulverspuren gefunden werden.

Die Polizei findet auch Reste von Blut auf seinen Schuhen, sowie DNA-Spuren eines der Opfer an seiner Anzugsjacke.

Die Polizei stellt in der Wohnung des arbeitslosen Güney 45 dunkle Anzüge, 6 Mobiltelefone sicher. Auf einem dieser Telefone finden die Ermittler  die Namen,  Adressen, und Fotos von 329 Mitgliedern des kurdischen Vereins in Paris, wo auch Ömer als Mitglied eingetragen ist.

Vermutlich der Täter selbst, also Ömer Güney sorgt dafür, allerdings ein Jahr später, dass alle es erfahren, dass nämlich Ömer Güney ein Mitarbeiter des türkischen Geheimdienstes MIT ist.

Ömer Güney schweigt zu seiner Tat. Bis zu seinem Tod in einem französischen Gefängnis.

Heute, fünf Jahre nach der Tat, sagen viele Geheimdienstkenner dem fragenden Journalisten, dass das Attentat von Paris, in allen seinen Phasen der sogenannten „geheimdienstlichen Aktion“, als eine komplette Pleite des türkischen Geheimdienstes MIT zu bewerten ist. Andere wiederum sind vom Gegenteil überzeugt. In dem Attentat  von Paris sehen eine neue Strategie, eine neue Methodik in der geheimdienstlichen Tätigkeit des türkischen Geheimdienstes MIT.

In den Geheimdienstmovies wie James Bond und dergleichen werden die Geheimdienstagenten als eine „homogene“ Einheit präsentiert. Der Agent 007 kann je nach Drehbuch als Attentäter, Informationensammler, Einbrecher, Maulwurf oder als Schläfer eingesetzt werden. Dieses Klischee aus den Agentenromanen stimmt mit dem realen Agentenleben nicht überein. In fast jedem Geheimdienst der Welt werden für nur ganz bestimmte speziellen Bereiche Agenten ausgebildet. Darunter auch welche zum Töten.

Es gibt allerdings eine sogenannte „goldene Regel“ im Agentenleben. Die Aktion muss geheim bleiben, wo sie auch immer stattgefunden hat. Mit anderen Worten, der 007 darf im Ausland nie erwischt werden. Wenn eine Operation im Ausland auffliegt“, die Agenten identifiziert oder gar festgenommen werden, dann bedeutet dies für den betroffenen Geheimdienst den Super-Gau, denn Geheimdienste sind in der Regel nicht frei operierende Mafiaclans, sondern sie unterstehen letztendlich Regierungen und Parlamenten. Zumindest sind diese Vorgehensweisen für die Agenten der einigermaßen demokratischen Staaten vorgeschrieben.

Kein Staat sieht es gern, wenn auf eigenem Territorium Aktivitäten fremder Geheimdienste in den Medien publik werden. Oder, wenn die eigenen Agenten nach einem Mordanschlag, oder nach einer Aktion irgendwo auf der Welt verhaftet werden.

Daher ist jeder Geheimdienst bemüht, einen solchen Super-Gau zu vermeiden, in dem nach der geplanten Aktion mehrere „Fluchtalternativen“ für den jeweiligen Agenten geplant und vorbereitet werden. Es darf keine einzige juristisch verwertbare Spur zu dem Geheimdienst hinter der Tat aufspürbar sein.

Bei den Attentaten in Paris scheint es zunächst mal, bei oberflächlicher Betrachtung, alles schief gelaufen zu sein, was schief laufen konnte. War das wirklich so? Nein! Es deutete alles daraufhin, dass Ömer Güney ein überzeugter Täter, ein überzeugter Mörder war. Er war ein überzeugter islamitischer Faschist, der sich freiwillig dem türkischen Geheimdienst anbot, um „Feinde“ des islamitischen Regimes am Bosporus zu liquidieren. Bereit zu töten und bereit dabei für die Sache zu sterben. Der Islamismus in der Türkei hat in zwei Dekaden diesen neuen Typus von Mensch kreiert, den neuen Legionär Erdogans.

Ömer ist 1982 in Sarkisla geboren, in einer Kleinstadt in der türkischen Provinz Sivas. Laut Güneys staatlich bestellter Anwältin Anne-Sophie Laguens wandert seine Familie 1989 Mitte als „Flüchtlinge“ nach Frankreich aus und lässt sich im äußeren Pariser Vorort Garges-les-Gonesse nieder.

Sein Vater , Ismet Güney, teilt damals den französischen Behörden mit, dass er ein Kurde sei und vom türkischen Staat verfolgt werde. In den 1980er Jahren ist dies ein üblicher Tricks, um den eigenen Asylantrag zu begründen. Damals bekamen Zehntausende mit der falschen Volkszugehörigkeit Asyl in Frankreich, oder in Deutschland.

IMG_0773Nachbarn bestätigen, dass Güney’s Eltern 2006 ein Kebab-Restaurant namens „Sedef“ im nahegelegenen Vorort St. Denis eröffneten. Ein Friseur in der gleichen Straße sagt, dass er Güney’s Vater gekannt hat und beschreibt die Familie als „nette Leute, die nie über Politik sprachen“.

Ömers Vater bestreitet in seinen Vernehmungen, -nach der Verhaftung seines Sohnes-,  jede kurdische Abstammung in dem Stammbaum der Familie: „Ich bin türkischer Abstammung. Ich habe meinen Sohn Ömer nie über die  PKK sprechen hören. Und wenn ich gewusst hätte, dass mein Sohn mit dieser Partei in Verbindung steht, hätte ich ihn im türkischen Konsulat in Paris angezeigt.“  Der Bruder von Ismet, also der Onkel von Ömer, Zekai Güney, erklärt im türkischen Fernsehen mehrfach:  „Es gibt nichts kurdisches in der Familie. Nur Türken, die ihr Land lieben. Wir sind absolut gegen die PKK. Ich habe nur einen einzigen Sohn. Wenn ich es für notwendig erachte, dass mein Sohn im Krieg gegen die PKK gebraucht, würde ich meinen Sohn sofort in den Krieg gegen die PKK schicken, auch wenn er dabei als Märtyrer sterben sollte.“

Wenig bekannt ist über Ömer Güney’s frühes Leben in Frankreich, außer dass er ein Abitur an einem französischen Gymnasium macht. Allerdings soll er den beruflichen Teil seiner Ausbildung, als Mechaniker, nicht abgeschlossen haben.

2003 verläßt Ömer Güney Paris und siedelt nach Bayern, nach Bad Tölz ,um. Er heiratet dort die Tochter seiner Tante, seine Cousine Serap.  Er hat dort auch ziemlich bald einen Arbeitsplatz in einer mittelständischen Firma namens Kinshofer in Marienbach, die Krane und Gabelstapler herstellt.

Das Paar ist anscheinend unglücklich, das erzählt Ömer Güney seinen Freunden vor Ort. Der Arzt stellt bei Ömer Zeugungsunfähigkeit. Später wird die Ehe geschieden.

Ömer arbeitet als Schweißer. Wiederholte Bewusstlosigkeiten führen zu mehreren Krankenhausaufenthalten. Zunächst vermuten die Ärzte Ömer leide unter Depressionen. Später stellen sie fest: der junge Mann hat einen Gehirntumor. Nicht zu operieren, aber das Fortschreiten der Krankheit sei langsam, sagen ihm die Ärzte.

Nach dem Attentat in Paris werden die Verwandten und Freunde von Ömer Güney in Bayern von der Polizei vernommen. Sie bezeichnen Ömer unisono als einen „nationalistischen“ Türken, der sich selbst immer als „Bozkurt“ als „Grauer Wolf“ bezeichnet und die faschistische türkische Partei MHP unterstützt hat. Der jüngere Bruder seiner Ex-Frau sagt gegenüber der bayerischen Polizei: „Als einige türkische Soldaten von der PKK getötet wurden, war Ömer sehr traurig, da solche tapfere Männer wegen dieser kurdischen Terroristen ihr Leben verlieren mussten.“

Ömers Freund und Kollege Murat ist bei seiner Vernehmung ziemlich deutlich. Er und Ömer seien stolze Türken, die den Kurden zeigen wollen, wie es einem Kurden ergeht, wenn er sich mit Türken anlegt.“

Die Zeugen erzählen, Ömer habe keinen Hehl aus seiner politischen Einstellung gemacht, habe eine riesige Flagge am Fenster seiner Wohnung aufgehängt, habe einen Ring mit den 3 Monden, also mit dem Emblem der türkischen Faschisten, getragen.

Und sie erzählen, dass  Ömer immer eine Waffe bei sich trug, am Hosenbund. Die deutsche Polizei stellt fest, dass Ömer öfters in der Mevlana Moschee in Bad Tölz war. Sein Schwager war im Vorstand dieser DITIB Moschee. Außerdem sei er öfters in der Türkisch- Islamischen Vereinigung in Miesbachgewesen. Ein von den Grauen Wölfen kontrollierter Treffpunkt.

Noch was erzählen die Freunde und Verwandte der deutschen Polizei: Ömer sei ein TV-Junkie gewesen, wenn es um die Serie „Tal der Wölfe“ ging. Eine TV-Serie, die seit 2003 in der Türkei durchgehend ausgestrahlt wird, mit Einschaltquoten öfters über 50%.

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Polat Alemdar und seine Kumpels

Der Held der Geschichte ist der Geheimagent Polat Alemdar. Er steht in den Diensten einer geheimen Organisation, die über dem Staat steht, und große Ähnlichkeiten mit der Vorgehensweise des existierenden, sogenannten „Tiefen Staates“ in der Türkei aufweist. Polat Alemdar kämpft mit seinen zwei Helfern, aber auch gern allein, gegen die kurdische PKK, die in den Filmen nur „Organisation“ genannt wird, außerdem kämpft Polat Alemdar auch gegen die Juden und Israelis und natürlich auch gegen die Amerikaner.

Eine Doktorandin der Universität Ankara hat beim „Tal der Wölfe“ für ihre Promotion mitgezählt: In den ersten 55 Folgen der ersten Staffel der Fernsehserie kam sie u.a. auf 411 Morde, 152 Verletzungen, 11 Schiessereien, 110 Fälle von Folterungen und drei Vergewaltigungen. Eine andere Zählung bis zur Folge 76 kam auf eine Gesamtzahl von 2400 Leichen, eine Quote von mehr 31 Toten pro Film.

Bildschirmfoto 2018-04-13 um 17.11.25Der Schriftsteller Murathan Mungan sagte einst über diese Serie, sie greife auf Chauvinismus und Rassismus zurück und rufe junge Leute nachgerade dazu auf, gewalttätige Banden zu bilden.

Das mag für die Nichtkenner der Serien wie psychologische oder soziologische Fehleinschätzungen  klingen, doch der Verdacht über „Nebenwirkungen“ Polat Alemdars ist inzwischen eine reale Größe.

Bei einer unter 1850 Schülern  aus 17 Provinzen der Türkei erhobenen Umfrage wurde die Frage nach Vorbildern gestellt. Kein Name wurde so oft genannt wie der des Polat Alemdar.

Ömer Güney soll, so die Zeugen aus Deutschland bei der bayerischen Polizei, in allen Lebenslagen versucht haben, Polat Alemdar zu imitieren. Ömer trägt dunkle Anzüge, Waffen und macht keinen Hehl aus seinem Hass gegenüber den Kurden, gegen Juden und Amerikaner, wie auch sein Held Polat Alemdar. Seine Leidenschaft für die Gewaltserie stellt Ömer Güney auf seiner Facebook Seiten zur Schau.

Ömer Güney lebt bis Ende 2011 in Oberbayern. Unter den deutschen Sicherheitsexperten ist die Gegend bekannt für ihr „rechtsextremes türkisches Kulturleben“. Trat Ömer Güney in dieser Phase seines Lebens in Verbindung mit dem türkischen Geheimdienst MIT ein? Oder etwas später, nach seiner Rückkehr nach  Paris?

Ende November 2011 taucht Ömer Güney wieder in Paris auf . Zuerst klopft er an der Tür des Ahmet-Kaya-Kulturzentrums an, das sich in der Rue d’Enghien im zehnten Arrondissement von Paris befindet. Offiziell der kurdischen Folklore gewidmet, ist es der Sitz der PKK in Frankreich. Güney wird an den Verein Villiers le-Bel, im Val-d‘ Oise, weitergeleitet.

Ömer Güney begründet seine Suche nach einem kurdischen Verein, nach einer „politischen Heimat“, weil sein Vater Kurde sei. Er behauptet, Türke zu sein, aber er suche jetzt nach seinen kurdischen Wurzeln.

Ihm werden keine Fragen gestellt, denn die PKK rekrutiert aus ideologischen und nicht aus ethnischen Gründen.

Niemand in der PKK macht sich jedoch die Mühe, etwas über die Vergangenheit von Ömer Güney zu erfahren. Ein Fremder, gerade aus Deutschland gekommen. Kein kurdischer Funktionär der PKK überprüft Ömer’s Vita.

Heute, fünf Jahre nach der Tat, sehen die PKK Funktionäre die „lässige“ Aufnahme Ömer Güneys in den Kreis der Mitglieder als einen Fehler. Man habe die Konsequenzen daraus schon 2103 gezogen, und die Überprüfungen der Lebensläufe von „Mitgliedskandidaten“ erheblich ausgedehnt.

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Mitgliedsausweis von Ömer Güney

Im November 2011 ist Ömer Güney im PKK Verein gern willkommen. Der Neuling bekommt sofort seinen Mitgliedsausweis als Mitglied Nr. 325. Ömer wird in den kommenden Monaten akribisch die gesamte Mitgliederliste des Vereins fotografieren. Mit Fotos, Adressen und Telefonnummern jedes Mitglieds drauf. Diese Aufnahmen sind vermutlich seine Selbstempfehlung beim türkischen Geheimdienst MIT. Die französische Polizei stellt diese Liste nach Ömer Verhaftung auf einem der vielen Handies vom ihm sicher.

Das neue Mitglied ist auf Dauer krank geschrieben, sein Tumor hat ihn schließlich „untauglich“ gemacht. Jetzt hat Ömer viel Zeit sich seinen kurdischen Aktivitäten zu widmen.

Heute, fünf Jahre nach der Ermordung der drei Frauen in Paris, sprechen die PKK Funktionäre nicht gern über die Aufnahme von Ömer Güney und über seine weitere Karriere innerhalb der Kurdenpartei. Es ist ihnen peinlich, sehr peinlich sogar. Dabei ist Ömer nicht der erste und auch nicht der letzte „Agent“ innerhalb der PKK.

Ömer Güney habe die Schwächen dieser „Parallelstruktur“ der Organisierung der PKK in der Diaspora benutzt, versuchen die Funktionäre zu erklären. Auf der einen Seite sei die „legale“ Ebene mit kulturellen und öffentlichen Aktivitäten für die Mitglieder auf örtlicher Ebene, und auf der anderen Seite die kadermäßig in Zellen organisierte Struktur der verbotenen PKK.

Die PKK Funktionäre, wie etwa die drei ermordeten Frauen, sind in der Regel nicht die Personen, die den Verein täglich leiten und sich für gute Beziehungen zu den Behörden, zu den anderen Parteien verantwortlich zeichnen. Diese „legale“ Arbeit übernehmen die Mitglieder in den „legalen“ Kulturvereinen. Die Vorstände dort sprechen die Sprache des jeweiligen Landes, kennen die politischen und administrativen Bedingungen vor Ort.

Dieses System funktioniert nur, sagen heute die PKK Funktionäre, die Durchlässigkeit zwischen den beiden Strukturren auf ein Minimum reduziert ist, die Personen in diesen „Scharnieren“ sorgfältig vorher überprüft werden. Und die PKK Funktionäre brauchen in der Diaspora viel Unterstützung der „einfachen Symphatisanten“.  Kaum ein PKK Funktionär  spricht eine Fremdsprache, hat kaum eine Ahnung, wie die Bürokratie in den jeweiligen Ländern funktioniert. So werden sie immer „begleitet“ und „beschützt“ von ortskundigen und der örtlichen Sprache mächtigen Personen. Die kommen alle aus der unteren Ebene, aus der „öffentlichen“ Ebene.

So wird Ömer einer der sogenannten „Beschützer“, denn er bringt viele Vorteile mit sich. Er hat nicht nur einen Führerschein, sondern spricht auch Französisch. Ömer steht dem Verein immer zur Verfügung, ist den ganzen Tag in den Vereinsräumen. Er hilft bei der Übersetzung von Dokumenten, begleitet die Funktionäre in die Behörden, ins Krankenhaus, hilft beim Mieten von Veranstaltungsräumen. Seine Verfügbarkeit macht ihn schließlich unentbehrlich für seine Opfer.

Wem nutzten die Morde von Paris?

Eine Antwort auf diese Morde könnte zu den Hintermännern dieser Morde führen. Allerdings ist diese Frage bis heute noch nicht eindeutig beantwortet worden.

Damals Anfang 2013 führten Unterhändler der türkischen Regierung ernsthafte Gespräche mit den Vertretern der PKK über einen Friedensprozess. In Oslo. Durch gezielte Indiskretionen auf der türkischen Seite waren die Gespräche nicht mehr geheim geheim geblieben, weil nicht alle in der türkischen Regierung es gut fanden, Verhandlungen mit dem Erzfeind, mit den Kurden zu führen.

Auch der damalige Ministerpräsident Tayyip Erdogan zählte schon damals nicht gerade zu den Befürwortern von Friedensgesprächen mit der PKK. Allerdings war er damals, vermutlich aus taktischen Gründen,  dem „Willen seiner Partei“ gefolgt, dem Willen wichtiger Parteiführer der regierenden AKP, wie etwa dem damaligen Staatspräsidenten Abdullah Gül. Er wollte unbedingt den Frieden mit der PKK, mit den Kurden. Ganz im Gegensatz zu seinem damaligen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Er hasste und hasst immer noch die Kurden.

Das Attentat von Paris war für Erdogan ein willkommener Anlass die Verhandlungen mit der PKK in Frage zu stellen. Zum Zeitpunkt der Ermordung der drei Frauen in Paris befand sich Erdogan auf einer Reise durch Afrika, aber das behinderte ihn nicht, sich sofort in die Debatte um die Täterschaft einzuschalten. Es könne sich nur um eine blutige Abrechnung innerhalb der PKK handeln, posaunte Erdogan in den Medien, die schon damals weitgehend unter seiner Kontrolle standen. Er, der Ministerpräsident Erdogan, werde die Politik der Annäherung fortsetzen. Auf jeden Fall würden die Gespräche weiter fortgesetzt, denn nur so könnte zum ersten Mal nach Jahrzehnten bewaffneter Auseinandersetzungen  in der Türkei, vorübergehend eine friedliche Zeit eingeleitet werden usw. Die üblichen Floskeln Erdogans.

Etwa ein Jahr nach Ömer Güneys Verhaftung erscheint im Internet, anonym, eine Tonbandaufnahme zu dem Pariser Attentat. Das Band soll Teile eines Gesprächs zwischen Mitarbeitern des türkischen Geheimdienstes MIT und Ömer Güney wiedergeben.

Ein forensisches Gutachten der französischen Ermittlungsbehörden bestätigt, dass die Stimme auf dem Band Ömer Güneys Stimme ist. Aus diesen geschnittenen Tonaufnahmen geht hervor, dass weitgehend Ömer Güney bestimmt, wie, wann und welche PKK Funktionäre er „ausschalten“ will. Die an dem Gespräch beteiligten Beamte des türkischen Geheimdienstes scheinen nur die „Geldgeber“ gewesen zu sein. Das Geld für die Waffen, die Ömer Güney über ein arabisches Restaurant aus Belgien beschaffen will.

Ömer Güney schweigt auch zu diesen Tonaufnahmen. Er stirbt Ende 2016, wenige Tage vor dem Beginn seines Prozesses in Paris. Für die französische Staatsanwaltschaft gibt es keinen anderen Tatverdächtigen. Damit ist der Fall juristisch abgeschlossen.

Im Sommer 2017 erscheinen in kurdischen Zeitungen Dokumente des türkischen Geheimdienstes, deren Echtheit auch von türkischen Behörden nicht in Frage gestellt werden. Aus diesen Dokumenten geht eindeutig hervor, dass Ömer Güney ein „freier Mitarbeiter“ des türkischen Geheimdienstes war, mit dem Tarnnamen „Der Legionär“. Demnach hat der türkische Geheimdienst Ömer Güney bei seiner Tat mit Rat und Geld unterstützt. Ganze 7000,- Euro.

Die Tonmitschnitte, und dann später die in den Medien veröffentlichten Dokumente sind ein Indiz dafür, dass Eins Güney sich freiwillig beim türkischen Geheimdienst gemeldet hatte, um dann vom Geheimdienst als Mörder finanziell unterstützt zu werden. So rekrutiert der türkische Geheimdienst aus einem unendlich erscheinenden Reservoir von fanatischen Islamisten seine Tötungsmaschinen. Billig und willig.

Ömer Güney ist keinesfalls ein Einzelfall. Anfang  2017 verhaftet die Bundesanwaltschaft den Kurden Mehmet Sahin.

Mehmet
Mehmet Sahin

Mehmet Sahin(Name von mir geändert) ist Kurde und stammt aus Mardin im Südosten der Türkei. Er kommt 2013 als kurdischer TV-Reporter nach Deutschland, will für einen kurdischen Sender im Südosten der Türkei kurze Reportagen zu  „kurdischem Leben“ in Deutschland, Frankreich, Belgien und in Holland machen. Reportage zu dem kurdischen Leben in den Vereinen der PKK.

So bekommt der TV Reporter und freier Mitarbeiter des türkischen Geheimdienstes, Mehmet Sahin, das Entree zu fast allen wichtigen kurdischen Oppositionellen. Mehmet Sahin sammelt Informationen über die führenden PKK Funktionäre in Europa und leitet diese weiter an den türkischen Geheimdienst. Mit einem Teilgeständnis in seinem Strafverfahren vor dem Hamburger Landgericht bestätigt Mehmet Sahin die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Geheimdienstes. Er wird zu 2 Jahren Haft mit Bewährung wegen geheimdienstlicher Tätigkeit verurteilt. Er hat Angst bei einer eventuellen Rückkehr in die Türkei vor Repressalien der türkischen Behörden, beantragt politisches Asyl in Deutschland.

Mehmet stammt aus einem PKK feindlichen kurdischen Familienclan. Seine Familie sympathisiert in der Türkei mit der derzeit regierenden islamistischen AKP. Als PKK feindlicher Kurde, wird er vom türkischen Geheimdienst, getarnt als TV Reporter, nach Deutschland geschickt. Seine Lebensgefährtin, die jetzt unter Zeugenschutz steht, bestätigt, dass Mehmet für seine Tätigkeit vom türkischen Geheimdienst gelegentlich Geld bekommen hat.

Mehmet´s  Rekrutierung durch den türkischen Geheimdienst MIT fand schon in der Türkei statt. Laut Aussage seiner ehemaligen Lebensgefährtin benutzte der türkische Geheimdienst schon mehrere Personen aus diesem Familienclan für geheimdienstliche Aktivitäten gegen die PKK. Auch aus dem direkten Familienkreis Mehmet sollen schon einige für den türkischen Geheimdienst gearbeitet haben. Sein Familienclan sei stolz mehrere sogenannte „Dorfwächter“ im Kampf gegen die PKK hervorgebracht zu haben, erzählt seine Freundin.

Die Fälle Ömer Güney und Mehmet Sahin sind Hinweise auf einen Strategiewechsel in der Vorgehensweise der türkischen Geheimdienste unter dem Präsidenten Erdogan.

Die systematische Benutzung der eigenen islamistischen und nationalistischen  Anhängerschaft bei der Bekämpfung der „Feinde des Islams“, der „Feinde des türkischen Staates“, oder der „Terroristen“ ist die Grundlage des  Strategiewechsels in der Administration Erdogan.

Der Administration Erdogan ist es durchaus bewusst, dass über 60% der in Europa lebenden Menschen mit türkischem Migrationshintergrund sich mit Erdogan sympathisieren, ihn als ihren eigenen Präsidenten sehen, ihm bedingungslos gehorchen. Die jeweiligen Regierungen in Ländern, in denen sie in Europa leben, sehen sie als „Feinde der Türkei“.

Ömer Güney wäre vermutlich nie zu dieser grausamen Tat fähig gewesen, wenn er nicht in Frankreich, aber auch später in Deutschland der Propagandamaschinerie der Islamisten und Nationalisten aus der Türkei ausgesetzt worden wäre. Dutzende staatlich regulierte Fernsehkanäle, -unabhängige oder gar kritische  Fernsehender sind nicht mehr existent- bombardieren rund um die Uhr die türkischstämmigen Haushalte mit islamistisch-faschistoider Propaganda. Sie verbreiten Hass gegen die europäischen Staaten,  gegen Oppositionelle aus der Türkei, gegen Kurden, gegen Journalisten, kurz gegen alle, die nicht bereit sind Erdogan bedingungslos zu folgen.   Die türkischen Medien fördern diesen neuen türkischen Nationalismus, einen Nationalismus, den Europa auch vermutlich unter der Herrschaft Hitlers in diesem Ausmaß nicht erlebt hat.

Diese Propagandamaschinerie sorgt dafür, wie in den bekannten Fällen Ömer Güney und Mehmet Sahin, einige soweit zu radikalisieren, dass sie bereit sind, gegen die Gegner die Waffe zu ergreifen, und sie zu töten.

Diese Propagandamaschinerie verleitet deutsche Polizeibeamte mit türkischem Migrationshintergrund dazu, dass sie -wie auf der letzten Kundgebung der Kurden in Köln passiert-  den vorbei ziehenden kurdischen Demonstranten laut sagen: „Wenn der Reis kommt, werden wir euch alle schlachten!“ – Reis, das ist der Titel Erdogans unter seinen Anhängern, und bedeutet übersetzt: Der Führer.

Diese Propagandamaschinerie sorgt dafür, dass Regimekritiker polizeilich verfolgt werden. Viele Personen sind in der Türkei in Haft, weil sie von ihren Bekannten, Freunden oder auch von Familienmitgliedern aus der Diaspora denunziert wurden.

Die Propagandamaschinerie der Erdogan Administration sorgt dafür, dass Türken in Deutschland Türken denunzieren, weil sie denken, jener könnte ein Kritiker Erdogans sein.

Eine Möglichkeit an Informationen über sogenannte „Oppositionelle“ zu kommen, ist das besonders nach dem Putschversuch vom 15.Juli staatlich eingeführte und staatlich gepflegte Denunziationssystem.

Bildschirmfoto 2018-05-22 um 14.33.04Das obere Bild „FETÖ Ihbar Hatti“ – FETÖ telefonische Anzeigen“mit den Telefonnummern aus Frankfurt erschien noch mehrere Monate nach dem Putschversuch täglich in der Europa Ausgabe der türkischen Tageszeitung Sabah.

Das untere Bild wurde etwa eine Woche nach dem Putschversuch am 15. Juli 2016 in einer DITIB Mosche in Frankfurt aufgenommen. Der untere Aufruf hing auch neben der DITIB in den Vereinigungen der UETD, dem Deutschlandableger der regierenden AKP.   „Türken in Europa – Haltet Euch nicht  zurück- Zeigt die Verräter der Gülen Sekte an“, steht drauf .

Schon wenige Tage nach dem Militärputsch beginnend, forderte der türkische Staatspräsident  Erdogan die Bevölkerung auf, sie sollten alle verdächtigen  Personen in ihrer  unmittelbaren Umgebung, in ihrem Wohnviertel oder am Arbeitsplatz sofort den Sicherheitskräften melden.  Und er fügte immer wieder dazu,  daß diese Tätigkeit keine Denunziation sei,  sondern eine patriotische Pflicht jedes Türken und stelle lediglich eine neue Form der Informationssammlung des Staates dar.

Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass Hunderte, ja gar Tausende Türken in Deutschland oder in anderen europäischen Staaten ihre Nachbarn, ja sogar ihre Verwandten angezeigt haben.

Bei diesen mit staatlicher  Aufforderung durchgeführten Aktionen beteiligten sich nicht nur die der Regierung nahestehenden Zeitungen und Magazine, sondern auch alle der Regierung nahestehenden politischen Vereinigungen und Institutionen auch in Deutschland.

Es ist auch davon auszugehen, dass in den vergangenen Jahren hunderte und ja gar tausende Türken in Deutschland es als eine Staatspflicht gesehen haben, „verdächtige Personen“ aus ihrer Nachbarschaft bzw. aus ihrer Stadt als „PKK Anhänger“ bei den türkischen  Sicherheitsbehörden zu denunzieren.

Die Denunzianten werden von den Profis der türkischen Sicherheitsdienste angesprochen, beworben und für weitere Aufgaben „warm“ gehalten.“

Nach den Schätzungen des Bundesinnenministeriums beliefern rund 6000 selbsternannte Spitzel Ankaras Geheimdienste mit Informationen. Und sie werden weitgehend von Profis „geführt“ für weitere Aufgaben vermutlich. Die Führungsagenten sind in den Konsulaten, Moscheen, staatlichen Reisebüros, Zeitungsredaktionen, Banken, Übersetzungsbüros, um einige Beispiel zu nennen. Und die staatlichen Agenten Erdogans sind auch in den Moscheen der islamischen Religionsgemeinschaft DITIB. Das Amt für Verfassungsschutz schätzt die Zahl der Führungsagenten des MIT auf etwa 800. Sehr viele davon in den DITIB Moscheen als aus der Türkei verschickter „Imam“ getarnt, aber auch als Religionsbeauftragte oder als Pressesprecher getarnt in den Botschaften und in den türkischen Konsulaten.

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Jahr für Jahr am 9. Januar lassen und die Kundinnen an die grausamen Morde von Paris erinnern  

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