KRIEG! KRIEG! KRIEG!

Endlich! 

Endlich hat die türkische Presse, was sie immer sehnlichst  wollte.

Den Krieg! Das Morden! Das Zerstören! Das Vernichten anderer Menschen!

Das liebt die türkische Presse, denn der Tod bringt immer gute Auflagenzahlen!

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Selbst als „kritisch“ bekannte Cumhuriyet scheint glücklich zu sein, dass die Armee in Syrien einmarschierte:

„Die Spannungen, die von den USA an der syrischen Grenze erzeugt wurden, zwang die die türkische Armee zum Einmarsch in Syrien“ – lautet die Überschrift von Cumhuriyet.

Merke: Nicht die Türken oder Erdogan sind an diesem Krieg Schuld, sondern die USA.

 

 

 

 

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„Unsere Jagdflugzeuge, schlagen auf Afrin“, schreibt die auflagenstärkste türkische Zeitung Hürriyet.

Afrin, das ist die kurdische Stadt in Syrien, die jetzt „befreit“ werden soll. Und danach seien, die anderen kurdischen Städte daran.

Hürriyet freut sich auf einen langen Krieg anscheinend. Der Besitzer dieser Zeitung ist übrigens Aydin Dogan, ein Bundesverdienstkreuzträger.

 

 

 

 

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„Wir haben sie in ihren Höhlen vernichtet“, betitelt die Lieblingszeitung von Erdogan, die Sabah.

Und nennt auch den Code-Namen des militärischen Raubzuges: „Ölivenzweig“.

 

 

 

 

 

 

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„Die eiserne Faust gegen Terror“ lautet das Unternehmen bei Haber Türk.

Und anscheinend will Erdogan den Krieg fortsetzen bis zum Erreichen der irakischen Grenze, so verkündet zumindest diese Zeitung.

Und wie immer Phantasiezahlen:

108 – zerstörte Ziele

72 beteiligte Flugzeuge

6400 am Einmarsch beteiligte Soldaten

100 – getötete „Terroristen“ also 100 Kurden

 

 

 

Wie hieß es immer? Islam sei die Religion des Friedens, oder so ähnlich?

Inzwischen sind fast an jedem Krieg auf der Welt nur Muslime beteiligt.

Ach übrigens: keine einzige türkische Zeitung schreibt, dass die türkischen Streitkräfte die Operation „Olivenzweig“ gemeinsam mit den Kämpfern der Al-Quaida durchführen, in deutschen Panzern.

 

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„Die türkische Nation steht hinter euch“, schreibt die Posta, eine andere Zeitung des Bundesverdienstkreuzträgers Aydin Dogan.

 

 

 

 

 

 

 

 

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„Wir haben die Verräter vernichtet, trotz der Einwände aus den USA und aus Russland!“, schreibt die nationalistische Sözcü und signalisiert damit -im Auftrag aller türkischen Nationalisten und Faschisten- an Erdogan:

So lange Du Kurden vernichtest, sind wir auf deiner Seite.

Nichts anderes wollte auch Erdogan erreichen, mit dem Krieg gegen die Kurden.

 

 

 

 

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Der „türkische Stürmer“ Erdogans kündigt heute schon den Sieg Erdogans.

 

Die einzige interessante Information auf dem Blatt. Der türkische Stürmer meldet „nur“ 30 getötete Kurden im Gegensatz zu anderen Zeitungen, die sich auf 100 geeinigt zu haben scheinen.

 

 

 

 

 

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Die türkische Zeitung „Milliyet“ gehört, wie viele andere Zeitungen, über Strohmänner der Familie Erdogan.

„Jetzt zunächst Afrin“, betitelt sie und nennt schon wie alle anderen Zeitung das nächste Ziel : „Menbic“. das sind eine andere kurdische Stadt in Syrien, in östlicher Richtung.

 

 

 

 

 

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Die Zeitung „Aksam“, auch im Familienbesitz Erdogans, nennt als eine der wenigen, dass die sogenannte „Freie Syrische Armee“, die Söldner der Al-Quaida,  bei dem Feldzug „Ölzweig“ den türkischen Truppen vorgeschickt werden, sozusagen als Kanonenfutter.

Erdogan rüstet Al Quaida auf, damit sie gegen die Kurden in den Krieg ziehen. Kein Mensch im Osten oder auch im Westen regt sich darüber auf. Auch nicht, wenn Al-Quaida dabei Leopard II fährt.

 

 

 

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„Gebt Auf!“, betitelt die Zeitung Yeni Dirilis und fordert die Kurden sich zu ergeben.

 

Warum sollen sie sich ergeben?

Wohin sollen sie denn gehen?

 

Sowas interessiert den türkischen Soldaten mit dem Koran in der Hand natürlich nicht.

 

 

 

Was in den türkischen Zeitungen von heute fehlt?

  • Was machen die türkischen Verantwortlichen, wenn jetzt PKK ihre Drohungen in die Tat umsetzt, und den Krieg auf die gesamte Türkei ausdehnt?
  • Was macht die Türkei, wenn in den Großstädten der Türkei, die ersten militärischen und staatlichen Einrichtungen von der PKK angegriffen werden?
  • Was kostet dieser Krieg der Türkei jeden Tag?

 

 

 

 

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