Erdogan`s Blätter am 5.12.2017

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Jetzt wissen wir es endlich, wer hinter dem iranischen-Türkischen „Geschäftsmann“ Reza Zarrab steht und ihm zu einer Aussage vor einem amerikanischen Gericht gegen Erdogan gezwungen hat.

Ein türkischer Rechtsanwalt, einer der Rechtsanwälte der FETÖ, Halil Ibrahim Koca. Dieser soll dem armen Reza Zarrab angeboten haben: „Belaste Erdogan, dann holen wir dich raus aus dem Knast!“

Na also, jetzt ist alles klar!

 

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Aber natürlich vor dem Anwalt der FETÖ war die CIA an Reza Zarrab dran.  Um den Hochverrat an Erdogan vorzubereiten habe die CIA Reza Zarrab mit Hilfe eines türkischen CIA Agenten in Dubai in ihren „Käfig gelockt“.

Also die klassische Erdogan Argumentation die CIA und die Gülen Bewegung  Hand in Hand.

 

 

 

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Damit der naive türkische Wähler vollkommen desorientiert wird, behauptet eine andere Zeitung: „Zarrab sei ein Agent des Iran!“ Und die Quelle dieser Behauptung? Ein nationalistischer Abgeordnete der neu gegründeten faschistischen Partei IYI. Und woher hat er die Information? Aus den Akten des iranischen Geheimdienstes SAVAMA, sagt der Abgeordnete. Er scheint einwandfreie Quellen zu haben. Natürlich kein Journalist fragt den Abgeordneten: „Wie kommen Sie denn an diese Quelle?“

 

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Klatsch und Tratsch ist sehr beliebt in der islamistischen Türkei.

Reza Zarrab ist mit der türkischen Sängerin Ebru Gündes verheiratet. Ebru Gündes, das ist so ungefähr die Helene Fischer der Türkei.

Ebru lässt sich jetzt von ihrem Mann Reza Zarrab scheiden. Ja, klar. Sonst hätte Erdogan auch ihr ganzes Hab und Gut beschlagnahmt, wie er das am Wochenende bei der gesamten Sippschaft „Zarrab“ praktiziert hat. Ebru darf alles behalten, weil sie sich scheiden läßt.

Diese Befreiung durch eine Scheidung kommt mir irgendwie bekannt vor. Euch auch?

 

Bildschirmfoto 2017-12-05 um 06.58.28Genug Reza.

Eine andere Zeitung verlangt die Inhaftierung und Verurteilung eines „Folterers“. Ja, eines Folterers und das in der heutigen Türkei!

Hallo?

Nein, nein, kein „richtiger“ Folterer, sondern ein Soldat, der vor den Sicherheitskameras seiner Kaserne -aus welchen inneren Motiven auch immer-  ein Katzenbaby zerlegte. Da regt sich ein Volk furchtbar auf, und die Presse verlangt härtere Strafen. Folter an Tieren wird in der Türkei halt nicht toleriert. Wenigstens das.

 

Sonst ist in der türkischen Presse von heute nicht sehr viel zum Schmunzeln. Ich will euch nicht  mit den gleichen Meldungen über „PKK Terroristen in Syrien“ bzw. mit der Frage „wann wird Jerusalem endlich zurück erobert?“ langweilen.

 

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