Erbarmen mit den Babies in den türkischen Knästen

In dieser Woche erklärte der Vorsitzende der CHP in der Provinz Samsun, dass derzeit in den türkischen Gefängnissen 668 Babies und über 17.000 Frauen inhaftiert seien.

Die teilweise neu geborenen Babies müssen in die Zelle, weil ihre Mutter inhaftiert sind.

Die meisten dieser Frauen sind nicht Strafgefangene, sondern befinden sich in U-Haft.

Ich kenne nur eins dieser Babies namentlich.

Ayse ist 7 Monate alt und sitzt mit ihrer Mutter in einem Knast in der Südtürkei.

Ayse und ihre Mutter sind in „Geiselhaft“. Sie sitzen in Haft, weil der Mann in der Familie aus politischen Gründen ins Ausland flüchten musste. Wenn man nicht den Mann erwischen kann, nimmt man den Rest der Familie in Haft. Das nennt man „Sippenhaft“. Das ist üblich in der Türkei.

Für Erdogan scheint es alles ganz normal zu sein. Vielleicht wird Erdogan Herrn  Gerd Schröder bei seinem nächsten Besuch Ayse zum „Gefangenenaustausch“ anbieten.

 

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