Die Ägäis Route ist nicht dicht – dort sterben auch Menschen

Gestern Abend starben in der Ägäis wieder 7 Flüchtlinge. Fünf Kinder und zwei Erwachsene. Ihre Leichen wurden gefunden.

17 Menschen wollten von dem Ferienort Cesme zu der gegenüber liegenden griechischen Insel flüchten. Das Boot war von einem Türken organisiert und gefahren. Das überfüllte Boot soll etwa nach der Hälfte der Strecke gesunken sein. Der türkische Schlepper schwamm weg. Vermutlich stand dort ein zweites Boot, um ihn aufzufischen.

Die türkische Küstenwache rettete während der Nacht noch weitere 9 Personen. Fünf Personen aus Irak, drei aus Somalia, und zwei Personen aus Syrien.

Offiziell wurde auch eine Fahndung nach dem türkischen Schlepper gestartet. Aber da wird nichts passieren. Wer aus einem der größten Touristenorten wie Cesme mit 17 Flüchtlingen in einem Boot starten kann, hat auch die notwendigen Vitamin B Tabletten für die Honoratioren der Stadt.

Von wegen die Ägäisroute sei dicht.

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